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Biff, Kater, 13 Jahre, abgemagert und ständig Magen- und Darmprobleme
- Wie geht es Dir? - Ich fühle mich nicht gut - Inwiefern? Beschreibe warum es Dir nicht gut geht - Ich habe Bauchschmerzen - Kommt es vom Darm? - Es ist im Unterbauch - Du hast Durchfall sei Makafiti tot ist. Warum? - Ja er fehlt mir ganz schrecklich - Du hast seinen Tot nicht verwunden? - Nein, ich kann ihn nicht vergessen. - Du musst ihn doch auch nicht vergessen. Behalte ihn in Deinem Herzen und öffne Dich für die anderen Katzen. Jemand toten behält man in Erinnerung. Ist das O.K. für Dich? - Ich werde es versuchen - Spätestens in der anderen Welt triffst Du ihn wieder. Lass Dir Zeit, noch auf dieser Welt zu bleiben. Wie findest Du die anderen Katzen? - Sie ersetzen nicht Makafiti. Ich dulde sie nur - Versuche sie zu akzeptieren. Sie sollen Makafiti nicht ersetzen. Wie ist Deine Beziehung zu Frau D.? - Ich liebe sie ( er gibt mir ein ganz warmes Gefühl) - Wie ist Deine Beziehung zu Herrn D.? - Er ist grausam ( er gibt mir ein ganz unruhiges Gefühl). Ich habe Angst vor ihm - Bist Du deshalb so unruhig? - Ja ich traue ihm nicht. Ich weiß nicht was als nächstes kommt. - Warum schreist Du so? Hast Du Schmerzen? - Ich will lieb gehabt werden. - Hast Du Schmerzen? - Meine Haut tut weh? - Und Dein Bauch? - Ja - Tut es krampfartig weh oder tut er Dir ständig weh? - Es kommt zwischendurch ganz doll - Was ist mit den Schluckbeschwerden? - Da ist manchmal was im Hals Nach diesem Gespräch habe ich mit Herrn und Frau D. ein Gespräch gehabt, mit der Bitte, Biff freundlicher zu behandeln. Ihn nicht überall weg scheuchen und ruhiger auf ihn einzugehen. Am nächsten Tag rief Frau D. an und sagte, wie Biff verändert ist. Er ist viel ruhiger und er hat auch kein Durchfall mehr. Ihr Mann hätte sich auch die Mühe gemacht und sein Verhalten verändert. Sie war so glücklich und dankbar. Nach 2 Wochen bekam ich eines Morgens von Biff immer wieder die Nachricht: ich mag nicht mehr. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Frau D. hatte mich angerufen und gefragt ob sie mit Biff zum Tierarzt gehen solle, da es ihm wieder schlechter ging. Ich wusste nur, das dieser nicht zufrieden war mit dem Kater. In meiner Mittagspause konzentrierte ich mich auf Biff und fragte was lost ist. - Er mag nicht mehr. Er hat alles geklärt. Es war gut das ich noch mal da war. - Soll ich Frau D. informieren - Nein das brauche ich nicht, sie hat es schon selber gemerkt. Ich kam in mein Büro zurück und dachte, jetzt musst Du erst einmal Frau D. anrufen. In dem Moment rief sie mich an. Sie sagte das es ganz schrecklich ist und ich erwiderte nur, das ich es weiß, und sagt ihr, das Biff nicht mehr mag. Es war eines meiner schwierigsten Telefongespräch. Sie brach am anderen Ende zusammen. Der Tierarzt hatte unabhängig von mir, das gleiche gesagt. Sie wollte von mir aber noch mal die Bestätigung haben. Abends wurde Biff eingeschläfert und zu Hause liebevoll begraben. Ich leistete eine ganze Woche Trauerarbeit mit Frau D. Zwischendurch sprach ich mit Biff in der anderen Welt und übermittelte an Frau D. - Wie geht es Dir? - Es ist toll hier, alles hell und freundlich. Ich habe keine Schmerzen mehr. Ich sehe aus wie ein schicker Kater. - Wie klappt es mit Makafiti? - Alte Freunde haben sich wieder getroffen. Es ist toll. Ich freue mich ganz doll. Mein Herz hüpft. Es macht mich nur traurig, Frau D. so leiden zu sehen. Es war gut was sie gemacht hat. Ich bin ihr dankbar dafür. Sie soll nicht traurig sein. Jule nimmt meinen Platz jetzt ein. Sie soll sich für sie öffnen. Ich kriege alles mit und ich bin weiter mit ihr verbunden. Ich warte hier auf sie. Makafiti natürlich auch. - Möchtest Du noch etwas an die Familie los werden? - Herr D. soll nicht frustig sein. Wir haben alles geklärt. Meine Bitte nur an ihn, die anderen Katzen fair zu behandeln. Die Kinder kommen klar. Das ist in Ordnung und Frau D. sage bitte: ich liebe sie ganz doll. - Ich danke für das Gespräch Nach diesem Gespräch haben wir beide erst einmal geweint. Das Gefühl was er mir bei der Liebe zu Frau D. rüber gebracht hat, war überwältigend. Bei dem Gefühl liefen mir schon die Tränen. Es war eine ganz neue Erfahrung für mich ein Tier in den Tot zu begleiten. Das nächste Gespräch als Beispiel, wie vielfältig die Gespräche verlaufen. Quira, Katze Frau H. empfand, das es der Katze bei ihr einfach nicht gut geht. Als ich das Gespräch anfangen wollte, wirkte sie sehr verschlossen. - Frau H. macht sich große Sogen, Du bist so in Dich gekehrt. Was ist los? - Ich bin traurig und fühle mich schlapp (Sie gab mir das Gefühl eines kraftlosen Körpers) - Bist Du krank? Fühlst Du Dich bei Frau H. nicht wohl? - Es sind zu viele Katzen - Möchtest Du von Frau H. weg? - Ja ich möchte irgendwo hin, wo ich alleine bin. Ich will ihr nicht weh tun. - Sie würde Dir zu liebe eine neues zu Hause suchen, möchte aber gerne noch Babys von Dir - Babys bekommen ist etwas wundervolles, es tut mir aber weh, wenn sie gehen. - Würdest Du noch einmal Babys bekommen, damit Frau H. eines behalten kann? - Nicht so gerne - Möchtest Du sofort weg? - Ja - Würdest Du bei ihren Eltern Dich weiterhin wohl fühlen? - Es ist besser, aber noch nicht das was ich mir wünsche - Ich glaube Dir könnten vielleicht ein paar Bachblüten helfen. Du wirkst depressiv und melancholisch. Du warst aber am Anfang nicht so, was ist passiert? - Das kann ich gar nicht so genau sagen. Es war einfach irgendwann da - Möchtest Du tagsüber raus? - Nicht bei Frau H. - Warum nicht? - Da ist eine andere Katze. Ich traue mich nicht mich zu bewegen und in ihr Territorium zu gehen. - Danke für das Gespräch Frau H. bestätigte, das es eine andere Katze draußen gibt, die sie unterordnet. Der Katze zu liebe, hat sie ihr ein neues zu Hause gesucht und keine Babys mehr mit ihr bekommen. Jetzt kommt noch ein Gespräch Sassy, Katze, 4 Jahre,
- Ja, es ist ganz nett hier. Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. - Wo hast Du vorher gewohnt? - In einem Haus - Kannst Du es genau beschreiben? - Ein dunkles Haus - Lag es im Wald? - Ja es waren viele Bäume herum - Gab es noch andere Tiere? - Nein, ich war alleine. - Warum bist Du dort weg? - Es war ihnen sowieso egal. Sie haben mich auch nicht gesucht. Sie sollten lernen. Sie waren schwere Fälle. - War es weit weg? - Nein (Sassy gab mir hier ein Bild von dem Haus umringt von Bäumen) - Was ist Deine Aufgabe bei Fam. U.? - Die Kinder sind weg. Damit sie nicht so alleine sind. - Bleibst Du bei ihnen? - Ja - Behandeln sie dich gut? - Sie sind sehr lieb. - Fühlst Du dich wohl? - Ja (das kam etwas zögerlich) - Fehlt noch etwas? - Eine zweite Katze wäre nett - Bist Du gesund? - Ja völlig. Mir tut nichts weh. - Was kann beweisen, das ich mit Dir gesprochen habe? - Ich spiele sehr gerne mit kleinen Mäusen (Spielzeugmäuse) - Hast Du einen Lieblingsplatz? - Ganz oben auf dem Kratzbaum - Vielen Dank für das Gespräch Nachdem ich dieses Gespräch Fam. U. vorlas, bestätigten sie mir, das sie Sassy in so einem Haus gefunden haben. Sie haben eine zweite Katze, aber mit der hat Sassy keine Verbindung. Daher möchte sie noch eine haben. Sie bestätigten die Spielzeugmäuse und den Lieblinsplatz. Mich erfüllte diese Bestätigung mit so viel Befriedigung. Ich wusste im Vorwege nur den Namen und das Alter des Tieres. Nichts weiter. Es ist immer sehr aufregend mit den Tieren zu kommunizieren. Man glaubt gar nicht, was teilweise hinter dem Verhalten der Tiere steckt. Und ein letztes Gespräch Ali, 21 Jahre, geboren in Brasilien. Die Frage von Frau M. war, wo Ali Schmerzen hat? Warum er mit anderen Pferden keinen Kontakt haben will? Warum er so scheu auf Menschen reagiert? - Ich habe Hunger - Du bekommst gleich etwas. Geht es Dir gut? - Es geht so. - Was heißt das? - Ich habe Schmerzen - Wo hast Du Schmerzen ? - Im Rücken - Sag es mir genauer. Unter dem Sattel? - Nein - In der Ischiasgegend? - Er gab mir ein Bild, wo die Schmerzen herkamen. - Möchtest Du Spritzen? - Nein - Was können wir tun? - Kräuter - Möchtest Du lieber bei den anderen Pferden stehen? - Nein - Ist es OK wenn Du sie siehst? - Ja das reicht mir - Wie war es in Brasilien? - Wärmer - Würde Wärme Deinem Rücken helfen? - Ich glaube schon - Was ist in Brasilien passiert? - Ich bekam ein Bild von Ali: viele Menschen sind um ihn rum. Er gab mir Gefühle: Unruhe, Streß - Möchtest Du mehr Kontakt mit Menschen? - Nein ich möchte Ruhe haben - Würdest Du gerne nach Brasilien zurück? - In die Wärme ja, zu dem Platz nicht - Könnte Frau M. noch etwas für dich tun? - Sie ist gut und versucht viel. - Tun Dir Deine Beine weh? - Nein - Was kann man noch für Dich tun? - Gemütlichkeit, Ruhe, in Ruhe alt werden - Möchtest Du geritten werden oder spazieren gehen? - Spazieren gehen - Es knackt bei Dir, sind das die Beine? - Nein es kommt vom Rücken - Vielen Dank für das Gespräch Nachdem ich das Gespräch mit Frau M. durchgegangen war, bestätigte sie das er im Rücken Probleme hat. Sie gab ihm auch schon zusätzlich Kräuter, die Ali weiter haben wollte. Sie bestätigte mir, das er auf einem Pferdemarkt verkauft wurde. Frau M. ist mit der Rückendiagnose noch einmal zum Arzt gegangen und der stellte eine Nierenerkrankung fest, die dann behandelt werden konnte. Das ist ein großartiges Gefühl, wenn man dem Tier mit der Kommunikation helfen kann und eine Diagnose dadurch leichter fällt. Sollten noch Fragen offen sein, würde ich mich jederzeit über eine E-Mail sehr freuen.
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